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26.11.2021, 13:15 Uhr
CDU unterstützt Recycling-Leuchtturmprojekt
Der Zuschlag wäre riesiger Gewinn für Gelsenkirchen

Die Ankündigung von bp, am Raffineriestandort Gelsenkirchen die Ansiedlung einer innovativen Anlage für Kunststoff-Recycling im Sinne einer umweltfördernden Kreislaufwirtschaft durch den US-Konzern Brightmark zu prüfen und realisieren zu wollen, stößt bei der CDU-Ratsfraktion auf breite Zustimmung.


Dazu der CDU-Fraktionsvorsitzende Sascha Kurth: „Das wäre ein riesiger Gewinn für unsere Stadt, aber auch für die langfristigen Planungen von BP am Standort Gelsenkirchen. Bereits vor einigen Tagen haben wir uns in einem persönlichen Austausch über die Planungen ausführlich informieren lassen, und ich kann für die CDU feststellen, dass wir von diesem innovativen Anlagenbau überzeugt sind und die notwendigen Rahmenbedingungen für das Gelingen dieses nachhaltigen und richtungsweisenden Zukunftsprojektes auf dem Weg für Klimaneutralität und umweltfördernder Kreislaufwirtschaft positiv und mit Elan begleiten und unterstützen werden.“


Für den Sprecher der CDU im Wirtschaftsförderungsausschuss, Werner Wöll, ist die innovative Kunststoffrecyclingtechnologie in mehrfacher Hinsicht hoch interessant: „Die Wiederverwertung und die direkte Zuführung in den Rohstoffkreislauf im Zusammenhang mit der bestehenden Raffinerie ist nicht nur umweltpolitisch ein beachtlicher Impuls, sondern wäre für Gelsenkirchen ein Aushängeschild, weil in Deutschland noch keine vergleichbare Technologie zur Anwendung kommt. Diese Vorreiterrolle kann unserer Stadt nur guttun und es ist ein klares, eindeutiges Bekenntnis zum Ausbau und zur Stabilisierung des Standortes, wodurch bestehende Industriearbeitsplätze in der Region gesichert werden und durch die neue Kunststoffwiederaufbereitungsanlage die Zahl der Beschäftigten mit unterschiedlichster Qualifikationen deutlich steigen könnte.“


Davon überzeugt ist auch der Vorsitzende des Wirtschaftsförderungsausschusses, Andreas Batzel (CDU): „All das setzt natürlich voraus, dass wir möglichst schnell ein geordnetes Bau- und Genehmigungsverfahren gemäß allen rechtlichen Vorgaben auf den Weg bringen. Die seit jeher für mögliche innovative Weiterentwicklungen des Standortes in den Blick genommene Fläche nordöstlich der Raffinerie in Scholven, kommt dafür eindeutig in Betracht. Das hat die CDU in der Vergangenheit immer wieder betont und bis heute hat sich daran auch nichts geändert.“