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11.11.2019, 10:10 Uhr
VRR-Entscheidung führt zu Serviceeinschränkungen
Wer seltener mit der Bahn fährt wird ab Mitte Dezember eine Überraschung am Gelsenkirchener Hauptbahnhof erleben. Die Zeiten der DB-Servicestation werden reduziert. An Wochenenden und Feiertagen wird das Büro nicht mehr besetzt sein. Grund hierfür die Kündigung des Servicevertrages zwischen dem VRR und der Deutschen Bahn, die die längeren Öffnungszeiten durch diesen Vertrag gegenfinanziert hat.
„Dies steigert weder die Attraktivität des Gelsenkirchen Hauptbahnhofs noch des schienengebundenen ÖPNVs. Dieser sollte serviceorientiert, transparent, pünktlich, sauber, sicher und mit hoher Taktung sein. Die Wirklichkeit sieht leider anders aus“, stellt der Vorsitzende der CDU-Altstadt und Stadtverordnete, Frank-Norbert Oehlert, mit großem Bedauern fest. An die Stelle der Bahn wird ab dem 15. Dezember Transdev den Verkauf von Tickets im Gebiet der VRR nach einer europaweiten Ausschreibung übernehmen. Transdev hat auch schon neue Fahrkartenautomaten in Gelsenkirchen aufgestellt, die bedienfreundlicher als die alte Automaten sein sollen.

„Ob dies kundenfreundlicher ist, kann bezweifelt werden. Insbesondere älter Menschen aber auch Wenignutzer des ÖPNVs wird es nicht leichter gemacht, sich im Tarifdschungel des VRR zu orientieren. Gelsenkirchen hat bislang noch Glück im Unglück, denn die Servicestation der DB bleibt erhalten. Viele Bahnhöfe, wie Mülheim, Wanne-Eickel, Herne, Mönchengladbach, Krefeld, Neuss und Haltern am See, dagegen werden auch diese verlieren“, macht Oehlert Mut. 

 

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