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22.05.2019, 11:47 Uhr
Gelsenkirchen profitiert von Strukturhilfe zum Kohleausstieg
Oliver Wittke: „Stadt muss jetzt in die Projektplanung einsteigen“
Mit bis zu einer Milliarde Euro wird der Bund den Strukturwandel an den verbliebenen Steinkohlekraftwerkstandorten und damit auch in Gelsenkirchen begleiten. Diesen Beschluss des Bundeskabinetts vom heutigen Mittwoch gab der parlamentarische Staatssekretär beim Bundeswirtschaftsminister, der örtliche Bundestagsabgeordnete Oliver Wittke bekannt. Insgesamt sollen in den deutschen Braunkohleregionen sowie an den Steinkohlekraftwerksstandorten in den nächsten zwanzig Jahren mit 40 Milliarden Euro neue Arbeitsplätze gefördert werden.

 

„Das ist eine Riesenchance für Gelsenkirchen. Nun muss die Stadt schnell gemeinsam mit dem Land Projekte entwickeln, die den Standort voran bringen und neue Beschäftigung ermöglichen“, freut sich Wittke. Der CDU-Politiker hält eine schnelle Wiedernutzbarmachung der nicht mehr benötigten Kraftwerksflächen in Scholven für prioritär. Noch im Laufe diesen Jahres soll entschieden werden, wann die letzten 760 Megawatt in Scholven vom Netz gehen. Uniper plant ein neues Gaskraftwerk in Kraft-Wärme-Kopplung am Standort. „Die Altanlagen müssen dann schnell abgerissen, Planverfahren auf den Weg gebracht und die Flächen zügig baureif gemacht werden. Damit eröffnet sich für Gelsenkirchen die seit Jahren größte Chance, im nennenswerten Umfang Gewerbe- und Industrieflächen zu entwickeln und damit neue Arbeitsplätze in der Stadt zu schaffen“, betont der Wirtschaftsstaatssekretär.

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